Turnverein 01 Dettingen - Aktuelles

Der Turnverein 01 Dettingen e.V. bietet ein breites Spektrum an Sport- und Unterhaltungsangeboten für jedes Alter  in den folgenden Bereichen:

Turnen

Vorsorge Reha

Fitness

Meditatives

Studio Vitalis



Dettinger Sportakrobaten erfolgreich bei der Hessichen Meisterschaft am 15.09.18 in Baunatal

Mit 4 Formationen fuhren die Dettinger Sportakrobaten am 15.09.18 nach Baunatal zur diesjährigen Hessischen Meisterschaft. Durch die Reihe erfolgreich sammelten die jungen Akrobaten Medaillen:

 

  • Hessenmeistertitel Schüler Podest
  • Vize Hessenmeister N-Klasse
  • Zwei Silbermedaillen Balance Übung Punkten und Tempoübung
  • Platz 2 Sonderklasse Blanceübung
  • Platz 1 Sonderklasse Tempoübung
  • Platz 2 Sonderklasse Kombiübung

 


Tagesfahrt nach Kassel

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen einzigartigen Wasserspielen gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Die Unesco verleiht den Titel Welterbe (Weltkulturerbe/Weltnaturerbe) Stätten, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltbedeutend und schützenswert sind.

 


Erlebnis Mohnblüte am 28. Juni 2018

Wer kennt nicht Frau Holle, die im Winter für den Schnee und im Frühjahr für das Erwachen der Natur sorgt? In den Rauhnächten, wenn sie mit dem wilden Heer umherzieht, soll sie die Seelen der Verstorbenen einsammeln und unter den Frau Holle-Teich bringen. Von dort aus werden sie wiedergeboren. Hartnäckig hält sich die Mär, dass die kleinen Kinder aus dem Frau Holle-Teich kämen.


Wetterpark Offenbach am 26. April 2018

40 TV-Freunde machten sich per Bahn und Bus auf zu einer einmaligen Einrichtung des Regionalparkes Rhein-Main, dem Wetterpark in Offenbach. 2005 auf dem Gelände einer ehemaligen Anzuchtgärtnerei entstanden, wurde auf der mit außergewöhnlichen Bäumen geschmückten offenen Landschaft ein Themenpfad mit 14 Exponaten zum Thema Wetter errichtet. Er wird von der Stadt Offenbach getragen, vom Deutschen Wetterdienst und dem Regionalpark Rhein-Main unterstützt und von engagierten Paten betreut. Diese Paten, meist ehemalige Mitarbeiter des DWD, führen Interessierte auf komptenteste Weise in die komplexen Zusammenhänge des Wetters und dessen wissenschaftliche Hintergründe ein. An den Stationen werden Experimente bildhaft dargestellt, erläutert und erstaunliche Phänomene, Rekorde und Begebenheiten beschrieben: Wie schwer ist eigentlich die Luft? Was ist Hoch- oder Tiefdruck? Strahlstrom oder Föhn, Wolken, Niederschlag, Athmosphäre, Wettersatelit, Sonne, Wind, Sicht Gewitter, Klima, Optische Erscheinungen, Tornado usw. sind Themen der Führung.

Der DWD hat zudem im Wetterpark eine phänologische Uhr angelegt. Die Phänologie lehrt den Einfluss von Witterung und Klima auf die jahreszeitliche Entwicklung der Pflanzen. Der Vergleich mit den Pflanzen anderer Regionen erlaubt Rückschlüsse auf Klimaschwankungen. Zudem gibt es im Wetterpark ein Besucherzentrum mit Ausstellungsstücken, Experimenten und interaktiven Stationen. Viel aufgefrischtes und eine Menge neues Wissen hat uns dieser Tag, der mit einem gemütlichen Essen im "Tafelspitz" in Offenbachs Innenstadt genüsslich abgerundet wurde, gebracht. Wer sich für die zahlreichen Veranstaltungen im Wetterpark oder für den Regionalpark Rhein-Main interessiert, hier einige Internet-Adressen: www.regionalpark-rhein-main.de, www.regionalpark-sommer.de, www.wetterpark-offenbach.de


Sylt 2018

„Das meditative Wochenende fällt 2018 aus! Warum? Weil wir was anderes vorhaben.

 

Wir fahren eine Woche nach Sylt, vom 9. bis 15. April.“ Warum konnten wir uns diese Alternative leisten? Eine Turnerin hatte uns Anfang des vergangenen Jahres einen wertvollen Tip gegeben. Versuchts mal in der Jugend- und Freizeiteinrichtung des Landkreises Kassel. Mit viel Glück konnten wir einen Termin dort ergattern. Voranmeldefristen von zwei Jahren sind sonst üblich. Die großzügige Anlage inmitten eines weitläufigen Dünengeländes, um geben von Schutzgebieten, Wattenmeer und Sandstrand ist ein Kleinod, heute allein vom Grundstückswert sicherlich unbezahlbar. Kampen, der Ort der High Society ist fußläufig erreichbar. Auf dem Gelände stehen zahlreiche Backsteinhäuser/Unterkünfte sowie Turnhalle, Konferenzhaus, Speisesaal mit Bühne für Veranstaltungen, Bibliothek, Spieleraum, Spiel- und Zeltplätze, Beachvolleyball, Tartananlagen und ein gemütliches Gasthaus „Kasseler Kogge“. Wir hatten ein Haus für uns alleine einschließlich eines geräumigen Aufenthaltsraumes. Dort kamen alle unter, denen es nichts ausmachte, zur Toilette und zu den Duschräumen über den Flur zu gehen. Da traf man sich dann nachts schon mal auf dem Weg zum Häuschen „zufällig“ zu netten Gesprächen. Natürlich wurde auch denen Rechnung getragen, die statt zu Zweit lieber alleine im Zimmer waren oder eine Ausstattung mit Dusche/WC direkt im Zimmer vorzogen. So konnten alle Wünsche von 18 Teilnehmerinnen berücksichtigt werden. Allerdings mußten einige dafür in andere Häuser umsiedeln. Wir waren mit dem Zug montags angereist. Mehrere Umsteigevorgänge waren notwendig. Um nicht die Koffer herumhieven zu müssen, hatten die meisten von uns ihre Koffer schon vorher per DB verschickt. Die Heimreise konnten wir ohne Umstände mit Koffer antreten, weil Einsteigen in Westerland, Aussteigen in Frankfurt nur einmal umsteigen bedeutete. Der Wind blies uns die Woche über tüchtig um die Ohren. Dem waren die Wolken nicht gewachsen und so hatten wir strahlend blauen Himmel – die meiste Zeit.

Unsere Tage waren ausgefüllt mit richtig guten Erlebnissen. Am 2. Tag gingen wir über die Straße in den einzigen Sylter Urwald, einem Naturschutzgebiet, genannt Vogelkoje. In der Vergangenheit dienten Vogelkojen zum Fang von ca. 25.000 Wildenten jährlich als Nahrungsgrundlage. Hervorragend rekonstruiert ist das Gebiet seit 2015 ein einmaliges Zeugnis über die Natur und die Kulturgeschichte der Insel. Zu unserem Wochenprogramm zählten eine geführte Inselrundfahrt, Führung im Wattenmeer Hornum, Besuch von Westerland und seiner Promenade, Wanderung nach Kampen mit rotem Kliff und Uwe-Düne (höchste Erhebung auf Sylt), Keitum mit St. Severin aus dem 12. Jh. und dem geschichtsträchtigsten Friedhof der Insel, mit Hünengräbern und dem Altfriesischen roten Haus, in dem der Sylter Chronist Hansen lebte und das in ganz ursprünglichem Stil erhalten ist. Natürlich schlossen sich auch immer wieder kleine Gruppen zusammen, um eigene Interessen wahrzunehmen. So Einkaufsbummel, Strandspaziergänge, Besuch des Lister Museums „Naturgewalten“, Kaffeestunde in der berühmten Kampener Kupferkanne oder im freundlichen Kogge-Cafe. Das Jugendseeheim hat eine eigene Bushaltestelle, so kamen auch diejenigen, deren Füße sie nicht so weit tragen konnten, immer zum Ziel. Unser Rahmenprogramm bestand aus einem von Marlies Bogdahn angeleiteten Labyrinth-Workshops am Kampener Strand. Der ewige Wind verwehte kurze Zeit später alle Spuren des Labyrinthes. Ulrike bot fröhliche „Tanzstunden“ rund oder in line, von Karolin erfuhren wir äußerst Interessantes über psychische Erkrankungen und Verhaltenstherapie, die Turnhalle nutzten wir, um Verspannungen loszuwerden. Geschichten wurden am Abend vorgelesen oder einfach miteinander gesprochen. An einem Abend gab die Leiterin des Seeheimes für alle, die es hören wollten, ein wirklich unterhaltsames Konzert mit Hilfe ihrer schönen Soulstimme.

Der große Speisesaal, in dem wir drei gute Mahlzeiten am Tag erhielten, war stets gefüllt mit Besuchern. Da waren Sport- und Freizeitgruppen, Malerinnen, Familien und Einzelreisende. Selbstbedienung war angesagt und an einem Tag der Woche hatte jedes Haus Tischdienst. Das bedeutet, Tische wischen, Stühle hochstellen, kehren, Stühle zurückstellen.

 

Wir als erfahrene Dienstleister schafften diese Arbeit durchkoordiniert in Rekordzeit. Gemeinsam macht sowohl die Arbeit als auch das Vergnügen einfach mehr Spaß.

 

Am meisten erfreuten uns die „Rennmäuse“, rund 25 Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren eines privaten Kasseler Sportkindergartens, die mit ihren Betreuern dort eine Woche ohne Eltern verbrachten. Wie die jungen Betreuer sagten, eine Aktion, die sie bereits zum 12. Male erfolgreich duchführten. Diese tolle erstaunliche Erfahrung möchte – so glaube ich – keiner von uns missen.

 

Wenn einer eine Reise tut, dann.... Ich hoffe, ihr, die ihr dabei ward, habt gute Erfahrungen gemacht, die es wert sind, in euren Erinnerungsschatz eingebettet zu werden.

 

Christel Moser


Turnschau 2018

Gäbe es einen TVD-Oscar für beste Regie einer Sportpräsentation, Nina, Gina und Ulla hätten diese Auszeichnung für „The art of sports“ gewonnen. Die Turnschau des TV Dettingen am Samstag Abend, 27. Januar 2018 war ein Gesamtkunstwerk, geschaffen von vielen Hochmotivierten und Engagierten. Gestaltet wurde die 130-minütige Non-Stopp-Schau, die um 19:00 Uhr in der Lindighalle begann, von 110 Mitwirkenden der Leistungsgruppen Mädchenturnen, Tanzteam Epica, Sportakrobatik, Trampolin und Zumba und einem Überraschungsgast.

 

Zwei Vorführflächen, eine Riesenleinwand, musikalisch unterstützt von einer professionellen Techniker Crew, boten den Rahmen für eine Leistungsschau mit Gänsehauteffekt. Hunderte Zuschauer fanden auf der Tribüne Platz. Sie begleiteten die oft atemberaubenden Darbietungen nicht nur mit Applaus, sondern mit lauten Ausrufen des Erstaunens. Mit Worten ist eigentlich nicht zu beschreiben, welch tolle Atmosphäre in der Halle herrschte, welch kreative und ausgezeichnete Leistungen geboten wurden. Deshalb hier nur ein kurzer Abriss des Programmes, das in einem Fotobuch festgehalten wird. Zur Begrüßung erschienen alle Gruppen nacheinander und boten ein breitgefächertes buntes Bild in Rückenansicht, um sich danach ganz den Zuschauern zuzuwenden. 18 Programmpunkte, dazu jeweils erläuternde Filmbeiträge liefen ab wie am Schnürchen. Die Leistungsturnerinnen Mittelstufe hatten das Sportgerät Kasten für ihre bezaubernde mit tänzerischen und bodenturnerischen Elementen durchsetzte Kür gewählt. Das 20-köpfige Tanzteam Epica führte durch Jahrzehnte Tanz- und Musikstile, beginnend mit der Rock`n-Roll-Zeit, über Twist, Dirty Dancing, Disco bis dem, was zur Zeit in ist. 20 Mal wechselten sie Kostüme und Szenen im Zeitraffer. Die Zumbatänzer/innen luden zum Workout mit Sticks und zum Mitklatschen ein. Der immer wieder aufbrandende Zwischenapplaus für die perfekte Performance der Gesamtgruppe der Sportakrobaten, bestehend aus Ballett, spektakulären Hebefiguren in zweier und drei Formationen war mehr als verdient. Die Trampoliner waren ganz auf Zirkus eingestellt. Ihr Zirkusdirektor stellte als erste Nummer eine Dressur wilder Raubkatzen vor, von deren Sprungkraft man sich überzeugen ließ. Die Wettkampfklasse N Sportakrobatik in ihren phantastischen Outfits zeigten in vier Formationen ihre Wettkampfküren. Epica übertraf sich bei „Looking so grazy right now“. Und Trampolin machte die Manage frei für Pantomime besonderer Art „Black und White.“

 

Nach einer kurzen Pause und vielen netten Begegnungen mit dem TV-Maskottchen Mobifit ging es nahtlos weiter mit der Wettkampfprüfung der A-Klassen-Sportakrobatik; der – Lacher garantiert - „verrückten Welt der Clowns“ der Trampoliner; mit Potestakrobatik- zwei und einhändig, mit Leistungsturnen an Schwebebalken durch Tänzerinnen einer Spieluhr, zum Leben erweckt von einer Zauberin und mit südamerikanischer Lebensfreude in Form von Zumba.

Sarah Stiefel als Überraschungsgast

Und dann wurde sie angekündigt – Sarah Stiefel. Einst aktive Geräteturnerin und Sportakrobatin beim TV Dettingen. Jetzt Artistin, ausgebildet in der berühmten Artistenschule Berlin. Ein seltenes Requisit, zwei von der Decke hängenden Ketten, beherrscht sie derart meisterlich, nimmt den Ketten ihr fesselndes Wesen, dass der Atem des Zuschauers stockt. Sie wurde für diesen Glanzpunkt mit Recht gefeiert. Aktionsreich ging es dann weiter mit fließendem Leistungsturnen über den Kasten ohne Absprunghilfen; mit Hip Hop von Epica, mit zirkusreifer Luftakrobatik der Trampolingruppe und schließlich mit allen Sportakrobaten, die das grandiose Schlußbild boten. Zur Verabschiedung fanden sich alle Sportlerinnen und Sportler mit ihren Trainerinnen und Trainern zu einem mitreißenden Flashmob ein. Standing Ovationen inbegriffen.

Kinderturnschau am Nachmittag

Dass der Abend hatte um 18:00 Uhr mit einem Sektempfang begonnen hatte, soll hier der Vollständigkeit halber noch erwähnt werden. Wie aus dem obigen Bericht ersichtlich, war die abendliche Turnschau diesmal den Leistungsgruppen vorbehalten. Da beim TV aber alle Turnerinnen und Turner die gleiche Aufmerksamkeit verdienen, waren am Nachmittag alle Kinder- und Nachwuchsgruppen zum aktiven Mitmachen und anschließender Vorstellungen ihres Könnens eingeladen.

 

Um 14:30 Uhr gabs erst mal Kaffee und Kuchen, um 15:00 Uhr wurden nach einem gemeinsamen Lied die Aktionsflächen geöffnet. Die fröhlichen Angebote von Zwergen, Wichteln, Riesen, Leichtathletik, Trampolin, Hap-Ki-Do und Tischtennis fanden großen Zuspruch und Begeisterung. Das Vorführprogramm gestalteten die Tanzgruppe Flip Feeds; die Turnerinnen in Baströckchen mit einer Schwebebalkenadaption nach afrikanischer Musik; die 18-köpfige Tanzgruppe Epies mit ihrer eindrucksvollen Darstellung unterschiedlichster Musikrichtungen und die jungen begabten Sportakrobatinnen, die südamerikanisches Temperament in die Halle brachten. Geschenke überreichte Mobifit allen, die diesen Tag unvergesslich gemacht haben. Diesmal gab es als Anerkennung bunte Vesperboxen. Zu benutzen für vielfältige Gelegenheiten.

Danke an  alle Helfer

Der TV Dettingen dankt allen Verantwortlichen vor und hinter den Kulissen – ihr seid ein Spitzenteam. Allen Akteuren für ihren Probefleiß und den Zusammenhalt und dafür, dass wir sehen durften, wie ihr euer Allerbestes gabt. Wir sind alle sehr stolz auf euch!

 

Darüber hinaus sagen wir von Herzen Danke schön – allen Helferinnen und Helfern, allen Kuchenbäckerinnen und –bäckern, den vielen, vielen gutgelaunten Besucherinnen und Besuchern. Ihr habt unsere Veranstaltung mit eurer Begeisterung getragen und dadurch erst gelingen lassen. Das macht Mut, auch weiterhin mit Herz und Verstand, mit Leib und Seele dieser guten Sache – Turnverein 01 Dettingen e.V. – zu dienen.Wir wünschen auf diesem Wege allen ein wunderbares Jahr 2018 und wir freuen uns auf jedes Wiedersehen in dieser Zeit.

 

Also dann auf ein Neues in 2019.