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Beckenboden


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Beckenboden und Donnerstags-Osteoporose

in drei Gruppen an drei verschiedenen Tagen üben 70 Teilnehmerinnen, wobei die Donnerstagsgruppe eine Synthese von BB und Osteoporose ist, was sich eigentlich ganz ideal verbinden lässt. Neue Teilnehmerinnen werden individuell in Anatomie, Philosophie und Grundübungen eingewiesen. Das hat sich in der letzten Zeit als sehr vorteilhaft herausgestellt, so dass es keines eigenes Einführungslehrganges bedurfte. Gerne sind die „alten“ Turnerinnen bereit, Rücksicht zu nehmen und oftmals auch froh, die Grundlagen wieder ausdem Langzeitgedächtnis zu holen. Wie leicht nämlich schleichen sich die Uraltgewohnheiten wieder ein. Zum Beispiel Treppengehen, Sitzen, Aufstehen, Arbeiten, Bücken. Die Techniken im BB-Training unterscheiden sich von anderen Techniken. Wer bei uns auf Dauer mitüben will, muss sich auf Mentaltraining einlassen. Vorstellungskraft, das Arbeiten mit inneren Bildern und genauem Hinfühlen, das Abschalten der Alltagsgedanken und feinste Übungsabläufe bringen erstaunliche Kraftzuwächse und entlasten gleichzeitig Schultern und Nacken, bei Frauen meist die Belastungs- und Schmerzpunkte. Auf einem kraftvollen Beckenboden zu ruhen, die Füße tanzen zu lasen und den Oberkörper harmonisch mitzuwiegen, das sind unsere Ziele. Dass durch Beweglichkeit- und Kraftzuwachs auch die Knochen ein neues Lebensgefühl entwickeln, kann man bei den Osteoporose-Sportlerinnen beobachten. Natürlich sprechen wir in den Sportstunden auch über alle Art von Gewohnheiten, die uns nicht bzw. wenn wir sie verändern gut tun: sei es Ernährung, gesellschaftlichen Miteinander, Entwicklung seiner persönlichen Talente und Anlagen, das Denken über die Dinge, Medizinisches und Freizeitverhalten. Ein ganz wichtiges Anliegen ist es mir, dass auch die älteren Turnerinnen immer gut bei uns aufgehoben sind und nicht ans Aufhören denken. Dadurch dass man eine schwere, vielleicht persönlich schmerzhafte Übung einfach auch nur gedanklich mitverfolgen und annährend die gleiche Wirkung erzielen kann, wird das Mitmachen auch in Zukunft möglich sein. Gemeinsam statt einsam. Unsere Sportstunden beginnen meist recht fröhlich und enden still „versammelt“. Es ist unser Ziel, wieder höchst konzentriert in den Alltag zurückzukehren.

Wir genießen unsere Sportstunden, aber genauso sind wir dem Feiern nicht abgeneigt. Nach der Donnerstagsstunde gibt es immer eine Tasse Tee und eine winzige leckere Kleinigkeit. Das gibt Gelegenheit, auch einmal etwas Persönliches zu besprechen

Im Sommer machen wir schon mal eine Radtour und auch die„Runden-Geburtstagskinder“ oder die „Jubelleute“spendieren ein Frühstück oder Kaffee/Kuchen, laden zu sich nach Hause ein oder, oder ... An den vielen anderen Veranstaltungen des Gesamtvereines nehmen wir natürlich auch fleißig teil. Auf ein aktives neues Jahr, das 2012 mit der 111-Jahr-Feier gekrönt wird.

Christel Moser, ÜL BB und Osteoporose

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